CBD Öl gegen Schmerzen

Mit Schmerzen zu leben beeinflusst das Leben eines jeden Menschen, der darunter leidet. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Gelenkschmerzen oder auch Muskelschmerzen – die Liste der Stellen in unserem Körper, die uns Pein bereiten können, ist lang.

Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Schmerzmitteln aus den Laboren der Pharmaunternehmen sind gut durch Studien dokumentiert. Immer mehr in den Fokus von Forschern als Mittel gegen Schmerzen und Qualen rückt das Cannabidiol, kurz CBD. Ob CBD Öl gegen Schmerzen ein probates Mittel ist? Diese Frage wurde bis in die 1970er Jahre kaum gestellt. Seit damals hat sich allerdings viel getan. Die Wirkung von CBD Öl wird nicht nur bei akuten, sondern auch bei chronischen Schmerzen unter die Lupe genommen.

CBD Öl besteht neben anderen Inhaltsstoffen aus dem namensgebenden Cannabinoid CBD. CBD Öle werden in der Europäischen Union legal verkauft, solange ihr THC-Gehalt nicht über die 0,2 %-Marke steigt. An dieser Stelle ist wichtig zu erwähnen, dass CBD weder abhängig macht noch ein Rauschgefühl verursacht. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD auch nicht psychoaktiv – ganz im Gegenteil. CBD wird als Gegenspieler von THC oftmals dazu verwendet, dessen psychoaktive Auswirkungen zu neutralisieren.

Viele Menschen bestellen CBD unter anderem auch deswegen, da dem CBD positive Effekte gegen Schmerzen, den oftmals ursächlichen Entzündungen und anderen Krankheitsbildern nachgesagt werden.

Wirkung von CBD gegen Schmerzen

Eines sei an dieser Stelle vorweggenommen – CBD Öl gegen Schmerzen ist kein Wundermittel. Dennoch besteht oftmals ein berechtigter Grund zur Hoffnung, dass CBD gegen Schmerzen eine neue Chance darstellt. Der Grund – es gibt unterschiedliche Studien, die sich mit der Wirkung von CBD gegen Schmerzen befasst haben. Folgt man deren Ergebnisse (siehe unten), so kann man in puncto Linderung von Qualen und Schmerzen durch Cannabidiol durchaus positiv gestimmt sein.

Wie wirkt CBD gegen Schmerzen allgemein?

Ehe auf die Studien und einzelne Schmerzleiden eingegangen wird, stellen wir hier kurz dar, was allgemein passiert, wenn man CBD bei Schmerzen einnimmt. Wir gehen an dieser Stelle also den Fragen nach, warum und wie CBD überhaupt Schmerzen lindert.

Der genaue Zusammenhang zwischen CBD und einer Schmerzlinderung ist noch nicht zu 100 % entschlüsselt. Man geht aber davon aus, dass sich das CBD an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems bindet. Dabei soll vor allem der CB2-Rezeptor eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben. Der CB2-Rezeptor soll nicht nur Entzündungen hemmen, sondern auch für den Transport von Schmerzinformationen zum Gehirn verantwortlich sein. Es steht die Möglichkeit im Raum, dass CBD durch die Bindung mit den Rezeptoren des ECS verhindert, dass das Gehirn die Schmerzinformation erhält und damit verarbeiten kann.

Was verursacht Schmerzen?

Schmerzen beeinflussen nicht nur im Wachzustand unseren Alltag, auch der Schlaf wird häufig gestört. Unabhängig davon, ob man an akuten oder an chronischen Schmerzen leidet, diese haben immer eine Ursache. An erster Stelle seien hier Verletzungen zum Beispiel der Haut zu nennen. Auch Schädigungen der Nerven infolge einer Infektion oder Operation können Schmerzen verursachen. Die Auswahl an Schmerzursachen ist leider umfangreich. Dies gilt aber auch für die potentiellen Möglichkeiten, mittels eines CBD Öls dagegen etwas zu unternehmen.

CBD Öl gegen Migräneschmerzen

Die Betroffenen leiden bei Migräne meist an sehr starken Kopfschmerzen. Diese treten oftmals sehr schnell auf. Die Leidenden berichten zudem von Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und anderen Symptomen. Ob die Einnahme von CBD bei Migräneschmerzen hilft, hat eine 2018 veröffentlichte Studie[1] untersucht. Daraus geht hervor, dass eine Verbindung zwischen Migräneattacken und dem Endocannabinoid-System (ECS) besteht. Das ECS ist ein Teil des Nervensystems und unter anderem für die Übermittlung von Schmerzinformationen zuständig. Laut den Autoren und Autorinnen der Untersuchung kann die Einnahme von CBD gegen die Schmerzen helfen. In diesem Kontext werden oftmals CBD Öle genannt, da diese eine durchaus rasche Wirkung zeigen würden.

CBD Öl gegen Kopfschmerzen

An Cephalgie, so der medizinische Ausdruck für Kopfschmerzen, leiden zahlreiche Menschen. Nach Rückenschmerzen sind sie sogar die zweit meist vorkommende Art von Schmerzen. Auch wenn Kopfschmerzen meist harmlos sind und nach einer individuellen Zeitspanne wieder vergehen, können sie dennoch mehr als irritierend in den Alltag eingreifen. Eine Studie[2] aus dem Jahr 2017 untersuchte die Wirkung von CBD auf Kopfschmerzen. Die Forscher sprachen mit verschiedenen Personen, die darunter sehr litten und in diesem Zuge Cannabis Produkte einnahmen. Die Interviewten berichteten darüber, dass die verwendeten Produkte ihre Kopfschmerzen teilweise deutlich gelindert hätten. Der Versuch dies von Forscherseite zu erklären fußt auf einer potentiellen Auswirkung von CBD auf den Serotoninspiegel.

CBD Öl gegen Arthritis

Arthritis ist mehr als eine Volkskrankheit. Das US-amerikanische CDC ist eine Behörde des dortigen Gesundheitsministeriums und geht davon aus, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika mehr als 54 Millionen Menschen von Arthritis betroffen sind. Dabei erleiden die Patienten heftige Schmerzen, die von einer Gelenkentzündung ausgehen. Eine Studie[3] untersuchte im Jahr 2016 die Wirkung von CBD gegen Schmerzen, die eine Arthritis verursacht. Die Resultate sind vielversprechend. Die Forscher und Forscherinnen gehen davon aus, dass CBD nicht nur die Schmerzen bei Arthritis mildern kann, sondern auch einen positiven Einfluss auf den Rückgang der ursächlichen Entzündung haben kann.

CBD Öl gegen Menstruationsschmerzen

Einmal im Monat sind viele Frauen von Regelschmerzen betroffen. Die Angst vor diesen Schmerzen ist regelrecht ein ständiger Begleiter. Krämpfe verursachen die Schmerzen. Diesen Zustand nennt man Dysmenorrhoe. Zahlreiche Frauen verwenden Schmerzmittel, viele greifen auch zu Alternativen. Eine Alternative hierbei könnte das CBD Öl sein. Ohne bekannte Nebenwirkungen bei Regelschmerzen kann es hier lindernd eingreifen. Eine Studie[4] untersuchte, ob und welche Symptome bei Menstruationsschmerzen sowie PMS durch CBD gelindert werden können. Dabei wurden die Verbindungen von CBD zur Linderung von Angstzuständen, Depressionen sowie den Schmerzen direkt untersucht. Das veröffentlichte Studienergebnis besagt, dass CBD gegen Schmerzen während der Menstruation eine praktikable Option sein kann.

Löst CBD Öl schmerzende Krämpfe?

Schmerzende Krämpfe können Frauen während der Menstruation heimsuchen oder auch bei einem epileptischen Anfall auftreten. Einer der bekanntesten Epileptiker der Geschichte war Julius Caesar. Eine Studie[5] untersuchte die Häufigkeit und das Schwinden von Krampfanfällen bei Epileptikern, die CBD einnahmen. Die Forscher und Forscherinnen kamen zu dem Ergebnis, dass CBD die Anfallshäufigkeit von Epileptikern senken kann. 

CBD Öl Dosierung gegen Schmerzen

Die Dosis von CBD Öl gegen Schmerzen hängt von mehreren Faktoren ab. Das Gewicht des Betroffenen, der CBD-Gehalt im Öl sowie die individuelle Stärke der Schmerzen sind Größen, die berücksichtigt werden müssen.

Den Packungen der Hersteller liegen oftmals Dosiervorschläge bei. Diesen Herstelleranweisungen kann man Folge leisten. Grundlegend sollte man sich mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin unterhalten, um die Einnahme von CBD für eine schmerzlindernde Wirkung durchzuführen.

Ganz allgemein gesagt sollte man bei der Einnahme von CBD gegen Schmerzen mit einer geringen Dosis starten. Diese erhöht man im weiteren Verlauf so lange, bis der Effekt eintritt, auf den man abzielt. Diese Menge an CBD Öl sollte anschließend beibehalten werden. Sollte eine CBD Wirkung eintreten, mit der man nicht gerechnet hat oder die man nicht möchte, wird eine Verringerung der Dosis angeraten. 

CBD Öl gegen Schmerzen – Schmerz-Tagebuch führen

„Lerne den Schmerz kennen.“ Dieser Satz versinnbildlicht, dass man selbst die Phasen, körperlichen Stellen und Arten seines eigenen Schmerzes kennen sollte. Diese Angaben sollte man dem behandelnden medizinischen Fachpersonal mitteilen. Damit wird eine Diagnose umso rascher gestellt.

Ein Schmerz-Tagebuch ist ein ausgezeichnetes Mittel der Selbstbeobachtung. Nimmt man zum Beispiel CBD Öl, um sich dem Kampf gegen die Schmerzen zu stellen, kann ein Schmerz-Tagebuch dabei helfen, einfaches Unwohlsein von tatsächlichen Schmerzen zu unterscheiden. Dabei notiert man sich nicht nur die Art des Schmerzes, sondern auch dessen Anbahnung sowie die Signale, die im Vorfeld spezifisch für eine bestimmte Art der Pein auftreten. Erkennt man aufgrund des Tagebuchs diese Signale frühzeitig, kann man noch ehe der wahre Schmerz sich ausbreitet mit zum Beispiel CBD Öl proaktiv reagieren.

Durch das Notieren der eingenommenen Menge CBD Öl oder auch anderen CBD Produkte in Verbindung mit der Erfassung der Körperreaktion darauf (wie sich der Schmerz dadurch verändert), kann man selbst eine für sich optimale Dosierung von CBD Öl finden.

Alternative Einnahmemöglichkeiten von CBD Öl

Das CBD Öl ist die wohl populärste Form, Cannabidiol einzunehmen – aber es ist nicht die einzige. Alternative Einnahmemöglichkeiten sind …

  • CBD Salben,
  • CBD Cremes,
  • CBD Liquide,
  • CBD Blüten,
  • CBD Tabletten,
  • CBD Kapseln

… sowie unter anderem auch CBD Nahrungsmittel. Liegen die Schmerzen nahe unterhalb der Haut (Muskelschmerzen) oder werden von oberflächlichen Auslösern wie Akne oder Ekzeme verursacht, können CBD Salben, CBD Öle sowie CBD Cremes direkt am Ort des Geschehens aufgetragen werden. CBD Liquide werden verdampft und anschließend inhaliert. Dazu werden die CBD-Liquid-Patronen mit einer E-Zigarette oder einem Vapor erhitzt. Mit CBD Nahrungsmittel, auch CBD Food oder CBD Edibles genannt, werden meist CBD Gummibärchen verbunden. Daneben ist auch CBD Tee im wahrsten Sinne heiß begehrt.

Eine einfache Form der Aufnahme ermöglichen CBD Tabletten und CBD Kapseln. Diese können pur oder mit einem Schluck Wasser einfach hinuntergeschluckt werden.

Wann merkt man positive Effekte?

Wie schon beim Punkt „CBD Öl Dosierung gegen Schmerzen“ dargelegt, gibt es auch beim Zeitraum, in dem der gewünschte positive Effekt eintritt, keine allgemein gültige Formel. Auch hier gelten dieselben Faktoren (Gewicht, CBD-Gehalt, Schmerzintensität) wie im angesprochenen Punkt, die es zu beachten gilt.

Daher kann man seriös nur sagen, dass, sollte der gewünschte Effekt eintreten, dieser sich in einem Zeitraum von zwei bis sechs Wochen einstellt. Aber eine Garantie dafür gibt es nicht. Auch hier sollte man sich mit dem Arzt oder der Ärztin des Vertrauens absprechen.

Erfahrungen mit CBD?

Die Produzenten von CBD Öl werben erst seit kurzer Zeit offensiv für ihr Produkt. Bislang gilt im Bereich der CBD Öle die Mundpropaganda als Marketingzugpferd. Daher finden sich im Internet auch eine große Menge von Erfahrungsberichten zu CBD. Verschiedene Facebook-Gruppe, Foreneinträge oder private Blogartikel befassen sich mit dem Thema. Eine einfache Suche mittels Google nach den Schlüsselbegriffen „CBD Öl Erfahrungen“ oder „CBD Öl Erfahrungsbericht“ führen zu einer langen Liste meist sehr hilfreicher Texte von Menschen, die CBD Öl gegen Schmerzen selbst getestet haben.

Wer eigene Erfahrungen mit nachhaltig angebauten, in bester Demeter-Bio-Qualität von Hand geernteten Hanf und dem daraus extrahierten CBD machen will, kann gerne in unserem Online Shop vorbeischauen.   

 

 

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30152161/ - 14.01.2021

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5436334/ - 14.01.2021

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4851925/ - 14.01.2021

[4] https://www.researchgate.net/publication/339124771_Is_CBD_A_Viable_Option_for_Menstrual_Symptoms/fulltext/5e3eabfba6fdccd9659143c9/Is-CBD-A-Viable-Option-for-Menstrual-Symptoms.pdf - 14.01.2021

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7413719/ - 14.01.2021

 

Autor: Stefan Köstlinger

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