CBD Öl: 5% oder 10% - wie wähle ich das richtige CBD Öl?


Die medizinische Cannabisindustrie wächst extrem schnell. Obwohl die große Angebotsvielfalt an heute verfügbaren CBD-Öle per se sicherlich nicht schlecht ist, kann sie die Auswahl des richtigen Produkts erschweren. Hier sind ein paar grundlegende Dinge, die du bedenken solltest, bevor du CBD-Öl kaufst.

Da die wissenschaftliche Forschung über das therapeutische Potenzial von Cannabis zunimmt und die entsprechenden Betäubungsmittelgesetze in vielen Ländern gelockert werden, ist es nicht überraschend, dass die medizinische Cannabisindustrie explodiert. Experten schätzen, dass allein das Marktvolumen für CBD-Öle und ähnliche Cannabidiol-Produkte bald 13 Mrd. USD erreichen wird. Sicher, mehr Produkte zur Auswahl sind eine gute Sache für Verbraucher, aber es macht die Wahl nicht unbedingt leichter.

Wenn du aus medizinischen Gründen Cannabis konsumierst, beispielsweise um etwa Regelbeschwerden zu bekämpfen, oder einfach nur deine allgemeinen Gesundheitszustand verbessern willst, hat die Tatsache, dass jetzt viele verschiedene CBD-Ölprodukte zur Auswahl stehen, ihre Vor- und Nachteile.

Einerseits kannst du jetzt in vielen Regionen legal CBD-Öle beziehen, sei es online oder im Einzelhandel. Auf der anderen Seite kann es schwierig sein, ein CBD-Öl zu finden, das wirklich für dich geeignet ist. CBD-Öle sind mit verschiedenen CBD-Konzentrationen erhältlich und unterscheiden sich stark in der Art und Weise, wie sie hergestellt werden. Am wichtigsten ist, dass die Qualität und Reinheit von CBD-Ölen und damit auch ihre Wirksamkeit von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist. Hier sind einige Tipps, worauf du beim Kauf von CBD-Ölen achten solltest.

 

1. Richtige Konzentration von CBD Öl


CBD-Ölprodukte, die z.B. in Tropfflaschen angeboten werden, gibt es in verschiedenen Konzentrationen. Die Menge an CBD, die sie pro Flasche oder Kapsel enthalten, ist normalerweise auf der Verpackung zu finden. Einige führen die Mengen in mg auf, z.B. 250 mg, 500 mg oder 1.000 mg. Andere CBD-Ölprodukte weisen stattdessen die Konzentration in Prozent aus, z. B. 5%, 10% oder 20% Cannabidiol (CBD).

Obwohl höhere Dosen von CBD wahrscheinlich eine ausgeprägtere Wirkung haben werden, ist es nicht unbedingt ratsam, als Einsteiger mit einer hohen Konzentration zu beginnen.


Fange mit Produkten an, die eine niedrige bis moderate CBD-Konzentration aufweisen, und arbeite dich dann nach und nach zu einer höheren Dosis vor, falls erforderlich. Indem du die Wirkung über mehrere Tage oder einige Wochen beobachtest, kannst du dauerhaft notwendige Anpassungen vornehmen. Wenn du nach dieser Zeit nicht die gewünschte Wirkung feststellst, erhöhe die Dosierung. Sobald die gewünschte Wirkung einsetzt, kannst du herausfinden, welche Konzentration des CBD-Öls für dich am besten geeignet ist.

 

2. Kosten pro CBD Dosis


Die Kosten pro Dosis sind ein weiterer Faktor, der vor dem Kauf von CBD-Öl zu berücksichtigen ist. Auch wenn hochkonzentrierte Produkte auf den ersten Blick teurer sein mögen, so bieten sie doch oft einen höheren Wert über die gesamte Lebensdauer des Produkts. Wenn du also einmal deine persönliche Dosis CBD festgelegt hast, solltest du prüfen, ob der Wechsel zu einer höheren Konzentration dir langfristig etwas Geld spart.
Eine 500 mg-Flasche CBD-Öl beispielsweise wird dich wahrscheinlich weniger kosten, als wenn du zwei 250 mg-Flaschen kaufen würdest.

3. Vollspektrum CBD Öl vs CBD Isolat

Die beiden Haupttypen von CBD-Ölen sind solche, die aus nahezu reinen CBD-Isolaten oder -Kristallen hergestellt werden, und Vollspektrumöle. Letztere enthalten neben CBD auch andere aktive Verbindungen aus der Cannabispflanze.

Bis vor kurzem galt das reine CBD-Isolat als Standard für die nicht-psychoaktive Cannabistherapie. Aber es häufen sich die Hinweise dafür, dass Vollspektrumöle eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen bieten, die Isolate nicht leisten können. Vollspektrumöle enthalten natürlicherweise (neben CBD) auch andere Cannabinoide wie CBG, CBN, CBC und CBL sowie Terpene (ätherische Verbindungen wie Pinen und Limonen) und andere Substanzen wie Flavonoide. Viele Untersuchungen weisen datauf hin, dass diese Verbindungen durch natürliches Zusammenspiel, das als "Entourage-Effekt" bekannt ist, in Synergie mit CBD optimierend wirken.

Welche Darreichungsform brauchst du also?

Ob du dich für ein CBD-Öl aus CBD-Isolat oder ein Vollspektrumöl entscheidest, bleibt natürlich dir überlassen. Beide Typen haben ihre Eigenheiten, aber Vollspektrumöle sind derzeit zu Recht die Lieblinge der Branche. Wenn du ein CBD-Ölprodukt kaufst, geben die Hersteller in der Regel auf der Produktseite an, ob es sich um ein "Vollspektrum"-Öl handelt.

 

4. CBD Kapseln oder CBD sublingual?

Fast ebenso wichtig wie die Wahl der richtigen Konzentration des CBD-Öls ist die Art der Verabreichung. Viele CBD-Öle sind in Tropfflaschenform erhältlich, die eine sublinguale Einnahme ermöglichen. Das bedeutet, dass das CBD-Öl direkt unter die Zunge getropft wird, was eine effiziente Art der Verabreichung darstellt. Andererseits ermöglichen Kapseln eine diskrete, kontrollierte und einfache Verabreichung von CBD-Öl in kontrollierten Dosen. Außerdem kann CBD-Öl aus Tropfflaschen sehr einfach und gut dosierbar in Getränken oder Speisen verarbeitet werden.

Einige Personen inhalieren CBD auch mit Hilfe von Verdampfern. Diese Produkte enthalten zwar grundsätzlich die gleichen aktiven Inhaltsstoffe, unterscheiden sich aber in Bezug auf Zugänglichkeit, Bequemlichkeit und sogar Wirkung. Probiere einfach die verschiedenen Einnahmemethoden durch, um festzustellen, welcher Weg für dich am besten geeignet ist.


5. Verschiedene Extraktionsmethoden

Es gibt verschiedene Methoden, wie CBD aus der Cannabispflanze extrahiert werden kann, um CBD-Öle herzustellen. Und nicht alle diese Methoden liefern das gleiche Ergebnis, wenn es um die Reinheit und Qualität des Endprodukts geht. Einige Unternehmen, die an der Spitze sparen und billige CBD-Produkte herstellen, verwenden möglicherweise schädliche Lösungsmittel wie Propan oder Butan zur Herstellung ihrer Extrakte. Obwohl diese Produkte oft preiswerter sind, frage dich, ob du wirklich die gesundheitlichen Vorteile des Öls zunichte machen willst, da Reste von schädlichen Substanzen enthalten sein können.

Die besten CBD-Öle werden in der Regel entweder durch Ethanolextraktion (alkoholische Extraktion) oder überkritische CO₂-Extraktion gewonnen. Für die alkoholische Extraktion wird das Pflanzenmaterial (im besten Fall ausschließlich weibliche Hanfblüten) mit reinem Ethanol in Lebensmittelqualität versetzt, welches später z.B. mithilfe eines Rotationsverdampfers wieder verflüchtigt wird, wobei der konzentrierte Vollextrakt zurückbleibt. Dieser wird anschließend mit einem Trägeröl auf die gewünschte CBD-Konzentration des Endprodukts verdünnt.

Für eine CO2-Extraktion wird Kohlendioxid unter hohem Druck verwendet, welches nach der Extraktion durch kontrollierten Druckabbau aus dem Extrakt entfernt wir. Es ist zugegebenermaßen teurer in der Durchführung, so dass die entstehenden Produkte vielleicht nicht die billigsten sind; aber wie auch bei der Ethanol-Extraktion kannst du dir sicher sein, dass keine gefährlichen Lösungsmittel verwendet wurden.

Die Ethanol-Extraktion ist besonders schonend und im Vergleich zur CO2- Extraktion werden so weniger unerwünschte Stoffe extrahiert, die den Geschmack oder die Verdaulichkeit beeinträchtigen können.Dies liegt daran, dass diese Stoffe wie CBD, die der Pflanze unter Anderem zum eigenen Schutz dienen, sich in der höchsten Konzentration in den sogenannten Trichomen (Harzdrüßen) auf den Oberflächen der weiblichen Hanfblüten befinden und leicht Alkohol-löslich sind. Das heißt, sie lassen sich so leicht in Alkohol lösen, ohne unerwünschte, weniger gut Alkohol-lösliche Stoffe, die für den menschlichen Körper teilweise unverdaulich oder schlecht bekömmlich sind und bitter schmecken, aus der Pflanze zu lösen. Bei der CO2 Extraktionsmethode werden nebst den Blüten häufig auch Blätter oder Stängel extrahiert, da sich durch den hohen Druck der beim CO2-Verfahren verwendet wird, mehr Stoffe aus der Pflanze lösen lassen, auch wenn sie nur in geringer Konzentration dort vorhanden sind. Daher wird die CO2-Extraktion meist dort angewendet, wo aus eher wikrstoffarmem Pflanzenmaterial so viel wie irgend möglich herausgeholt werden soll. Dies beinträchtigt allerdings auch den Reinheitsgrad und die allgemeine Qualität des Endprodukts, da auch unerwünschte Stoffe wie z.B. Schwermetalle aus dem Pflanzenmaterial gelöst werden können.

Es gibt einige andere, weniger gebräuchliche Methoden, um CBD zu extrahieren, ohne aggressive Substanzen zu benötigen. Olivenöl oder Kokosnussöl können ebenfalls zur Extraktion von CBD verwendet werden, wenn auch deutlich weniger effizient als Ethanol oder CO₂.

Namhafte Hersteller von CBD-Ölen sind in der Regel recht transparent bezüglich ihrer Extraktionsverfahren. Wenn auf der Produktseite oder in ergänzender Literatur oder Verpackung keine Extraktionsmethode erwähnt wird, sei bitte skeptisch. Die Hersteller, die Ethanol- oder CO₂-Extraktion einsetzen, sind oft stolz darauf und erwähnen dies.


6. Woher kommt das CBD Öl?

CBD-Öl wird aus Hanf (Cannabis sativa L.) gewonnen. Im Laufe der Geschichte wurden unzählige Hanf-Sorten für verschiedene Zwecke gezüchtet. In der gesamten EU dürfen ausschließlich sog. zertifizierte EU-Sorten zur CBD-Gewinnung angebaut werden, die ursprünglich (teilweise schon in den 70er Jahren) zur Naturfaser- und Speiseölproduktion gezüchtet wurden und deren THC-Gehalt üblicherweise nicht über 0,2% liegt.

Die Ölhersteller von Shadier CBD-Öl sind dafür bekannt, dass sie Hanf in Non-Food-Qualität verwenden, der unter nicht biologischen und fragwürdigen Bedingungen angebaut wird. Dies ist schlecht, da Hanf eine Pflanze ist, die Verunreinigungen des Bodens wie z.B Schwermetalle oder Pestizide usw. effektiv absorbiert, die letztendlich in deinem CBD-Öl landen können.

Am besten wählst du aus vertrauenswürdigen europäischen CBD-Ölherstellern, die ihre Cannabinoide, Terpene usw. aus biologisch angebautem EU-Hanf extrahieren. Die europäischen Vorschriften für den Anbau von Bio-Hanf sind sehr streng und gewährleisten eine Ernte von vergleichsweise konstant überdurchschnittlicher Qualität. Kombiniert mit geeigneten Extraktions- und Filtrationsmethoden werden aus gutem Rohmaterial qualitativ hochwertige Öle.

Noch einmal: Seriöse Hersteller erwähnen in der Regel schnell, woher ihr CBD stammt. Darüber hinaus werden die besten CBD-Öle von professionellen Dritten getestet, um sicherzustellen, dass die Produkte sicher und hochwertig sind und das enthalten, was der Hersteller verspricht.


Fazit: Wie wähle ich das richtige CBD Öl?

Bevor man ein CBD-Ölprodukt kauft, ist es wirklich ratsam, verschiedene Unternehmen und ihre Angebote zu prüfen. Achte nicht nur auf den Preis des CBD Öls, und kaufe NICHT von unzuverlässigen Quellen. Wähle am besten ein Bio-Öl aus europäischem Anbau.

Als einziges Produkt auf dem  Markt gibt es in unserem Shop CBD Öl, das mit dem strengsten aller Bio-Siegel, "Demeter", zertifiziert ist. Wir ernten ausschließlich weibliche Hanfblüten und verwenden schonende Ethanol-Extraktion.

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